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Alt 30.01.2020, 00:53   #1
Alrik Ploetzbogen
Lehrling
 
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Registriert seit: Oct 2004
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Beiträge: 101
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Ein Abschied

Eines Tages im Oktober brachte mir ein Bote einen Brief ins Rathaus. Auf dem Umschlag stand nur ‚Plötzbogen, Trinsic‘. Ich riss den Umschlag auf und las.

An Alrik Plötzbogen,
kommt bitte, so schnell es geht, zu Meister Slave.
Treman


„Nein! Nicht das!“ Ich ließ alles stehen und liegen, reiste nach Hause und suchte die Rune zu Slaves Turm. Nach ein paar Minuten hatte ich sie hinten in einer Schublade gefunden und wenige Augenblicke später stand ich vor dem Turm, in dem ich meine ganze Jugend verbracht hatte. Das letzte Mal hatte ich Slave zusammen mit Alia vor vier Jahren besucht. Wie schnell doch die Zeit vergangen war. Aus dem Kamin stieg kein Rauch auf. Ich klopfte an die Tür, ein kräftiger junger Mann öffnete mir.
„Alrik Plötzbogen?“, fragte er mich.
Ich nickte.
Er verbeugte sich tief. „Mein Name ist Treman. Ich bin seit drei Jahren der Gehilfe von Meister Slave. Er hat nach Euch und Eurem Bruder verlangt, hoher Herr. Es … er … Das Ende ist nah.“
Ich trat an dem verschüchtert wirkenden Mann in den Turm. Es sah hier immer noch aus wie früher. Sogar die Vorhänge, die wir damals in Trinsic gekauft hatten, hingen noch in den Fenstern. Die Erinnerungen an die damalige Zeit überwältigten mich unverhofft und ich musste einen Moment innehalten und nach Atem ringen. Dann ging ich die zwei Treppen hoch und stand an dem Lager meines alten Meisters und des Mannes, der für mich wie ein Vater gewesen war.
So wenig sich Slaves Turm in den Jahren verändert hatte, so deutlich hatte die Zeit ihm zugesetzt. Er war alt und gebrechlich geworden. Die 70 hatte er schon weit überschritten. Er lag in seinem Bett und atmete schwer. Mit der Gewissheit, dass ich Slave heute zum letzten Mal begegnete, trat ich an sein Lager.
„Meister Slave. Ich bin gekommen“, sagte ich leise.
Er blickte müde zu mir auf, kniff die Augen zusammen und versuchte, mich zu erkennen. „Alrik? Hast du doch noch mal den Weg hierher gefunden. Komm, setz dich zu mir.“
Ich setzte mich an das Bett und griff seine Hände. Wie schwach waren sie jetzt, diese Hände des einst bärenstarken Mannes. Ich brachte keinen Ton heraus.
Er lächelte schwach. „Mach dir nichts draus. Alles ist gut. Tri … Treman übernimmt den Turm und … das Geschäft, wenn ich dann gegangen bin.“
Ich nickte mühsam.
„Ach, und Alrik. Du musst wirklich die verbrannten Vorhänge ersetzen. Die Sonne leuchtet immer so rein und blendet mich.“
„Slave, wir haben doch zusammen in Trinsic neue Vorhänge gekauft. Erinnerst du dich?“
Er sah mich zweifelnd an. „Ja, ja, du hast recht. Hatte ich vergessen. Gehst du wieder auf Abenteuer?“
„Nicht heute. Ich bleibe hier.“
„Das freut mich. Du musst besser auf dich aufpassen, weißt du. Ah, … es gibt da noch eine Sache, die ich tun muss, bevor ich gehe.“
Mir war wieder eingefallen, was es war, und ich wartete auf seine Frage. Vor einem viertel Jahrhundert hatte er mir vorausgesagt, dass er mir diese Frage stellen wollte. Und er hatte wahrlich bis zum letzten Moment gewartet.
„Wer bist du, Alrik Plötzbogen?“, fragte der alte Mann.
Ich dachte zurück an alles, was ich erlebt hatte, an alles, was ich vollbracht hatte: weit gereister Abenteurer, Kampfmagier, Priester einer gefallenen Göttin, Stadtrat, Baron. Aber nichts davon war mir wert, es auf diese Frage als Antwort zu nennen. Nichts schien im Angesicht des Todes von wirklicher Bedeutung zu sein. Hätte ich doch stolz sagen können: Ich bin der Ehemann einer glücklichen Frau, ich bin der Vater eines gesunden Kindes. Das hätte Gewicht, das hätte Bedeutung gehabt. Das hätte dem Tod getrotzt! Indes, ich war weder das eine noch das andere. Meine Titel, für die ich so lang gekämpft hatte, schienen mir hohl und leer. Ich öffnete den Mund, sagte aber nichts.
„Du brauchst mir die Antwort gar nicht zu geben, Alrik. Du selbst musst erkennen, was der rechte Weg für dich ist. Man kann immer seine Schritte in eine neue Richtung lenken. Das wollte ich dir noch sagen. Und jetzt bin ich müde.“
„Schlaf ein bisschen, Slave. Weißt du noch, wie wir damals nach Trinsic gereist sind? Du hattest die Rüstungen für Wulf von Trinsic auf Sternchen verladen … “ Ich erzählte immer weiter von jenem Tag.
Slave hörte mir zu, schloss nach einiger Zeit die Augen und schlief lächelnd ein. Ich verstummte. Es hatte mich alle Kraft gekostet, bis hierhin zu reden, jetzt konnte ich nicht mehr. Dann trat Treman hinzu. Hinter ihm kam seine Frau mit der kleinen Tochter auf dem Arm schüchtern die Treppe herauf. Sie setzten sich zu mir und wir warteten gemeinsam und schweigend.
Bei Sonnenuntergang bestatteten wir Slave am Fuß seines Turms. Es war düster geworden, als ich mich von dem neuen Schmiedemeister verabschiedete.
„Kann ich noch etwas für euch tun?“, fragte ich die Familie, die in Trauer vereint vor dem frischen Grab stand.
Treman blickte mich schüchtern an und sagte: „Habt Dank, hoher Herr, aber wir haben alles, was wir brauchen.“
Ich sah zu ihm, seiner Frau und der kleinen Tochter, die auf dem Arm der Mutter eingeschlafen war, den Daumen im Mund. „Wahrlich, das habt ihr! Beneidenswert. Lebt wohl und in Frieden.“
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Alt 30.01.2020, 01:06   #2
SunnyMelina
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Alt 01.02.2020, 17:36   #3
Aelcar Skares
Tagedieb
 
Registriert seit: Oct 2014
Beiträge: 29
Eine wunderschöne Geschichte von einem begnadeten Erzähler... ich hoffe wir hören bald mehr von ihm.
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Alt 01.02.2020, 22:46   #4
Alrik Ploetzbogen
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25 Jahre zuvor in Trinsic

Eine Stunde später saßen wir im Gasthaus ‚zum Rostigen Anker‘. Ich erzählte Slave immer noch begeistert von den Abenteuern des heutigen Tages, hatte die Rune – jetzt mein größter Schatz – vor mir auf den Tisch gelegt und schaute sie liebevoll an. Wir nahmen ein ordentliches Abendessen – Bohneneintopf mit Speck, dazu ein saftiges Kartoffelbrot – ein. Slave hatte mir mein erstes Glas Wein spendiert.
Wir wurden vom Wirt Anselm Pechan persönlich bedient. Ein kleiner, rundlicher Mann mittleren Alters mit einem breiten, freundlichen Gesicht und gutmütigen hellblauen Augen. Seine lockigen braunen Haare standen ihm in alle Richtungen wirr vom Kopf ab. Ein dichter brauner Schnurrbart ging nahtlos in einen buschigen Backenbart über, der bis zu den Schläfen reichte. Wie jeder Wirt, den ich kannte, hatte er einen angenehmen Biergeruch an sich.
Der Wein löste meine Zunge. Ich erzählte und erzählte. Slave hörte mir geduldig lächelnd zu. Vor allem interessierte ihn mein Erfolg beim Prägen der Rune. Ich musste ihm immer wieder – und ich tat das sehr gern – versichern, dass ich den Zauber wirklich selbst erfolgreich angewendet hatte.
In diesem Moment ging die Tür auf. Wulf von Trinsic betrat die Taverne. Sofort richteten sich alle Augen auf ihn. Einige Gäste schienen erst erschrocken, dann aber wieder beruhigt, als sie sahen, dass der Hauptmann der Garde nicht dienstlich, sondern privat die Taverne aufsuchte. Er hatte seine Uniform mit einem bequemen Anzug aus schwarz-gelbem Tuch – selbst hier trug er die Farben der Garde – getauscht. Wulf blickte sich ganz langsam im Raum um. Ein paar der Anwesenden schlugen schnell die Augen nieder, als er sie direkt ansah. Er durchquerte den Gastraum und setzte sich zu uns an den Tisch, … mit dem Rücken zur Tür. „Seid gegrüßt, Meister Slave und Alrik.“
Wir grüßten ihn ebenfalls. Slave, der Wulf gegenüber saß, und somit den Raum überblicken konnte, raunte ihm leise zu: „Hauptmann, hinter Eurem Rücken verdrücken sich gerade ein paar Burschen, die bei Eurem Eintreten sichtlich zusammengezuckt sind.“
„Yep, aber ich bin nicht im Dienst.“
„Nicht im Dienst? Ich habe Gerüchte von Euch gehört, die mich das nicht glauben lassen“, sagte Slave erstaunt.
Wulf lachte leise. „Habt Ihr das? Gerüchte sind ein schlechter Ratgeber, Herr Schmied.“
Slave zuckte mit den Schultern. „Nun, es ist Eure Stadt, Herr Wulf. Ihr seid hier für Recht und Ordnung verantwortlich.“
„Bin ich. Aber nur im Dienst. Und jetzt bin ich nicht im Dienst“, strahlte er, während in seinem Rücken der Vierte gerade zur Tür hinausschlüpfte. Wulf sah trotzdem ziemlich zufrieden aus.
Ich wagte eine Bemerkung. „Verzeiht, Hauptmann Wulf, aber kann es sein, dass Ihr mit ein paar Leuten gekommen seid, die sich noch im Dienst befinden?“
Er schaute mich erfreut an und zeigte mit dem Zeigefinger auf mich. „Du bist ein kecker Bursche, Alrik. Und du hast es erraten. Draußen vor der Tür stehen ein paar meiner Männer, … im Dienst. Sie haben den Befehl, alle Personen, die in den ersten zwei Minuten nach meinem Eintreten die Taverne verlassen, zu einem kleinen Aufenthalt im Gardehaus einzuladen“, flüsterte er uns lächelnd zu. „Den Geräuschen nach waren es vier, nicht?“
Ich nickte. Slave lehnte sich lachend zurück, die List nun auch durchschauend. „Ihr seid ein wahres Schlitzohr, Herr Hauptmann.“
Vor der Tür war ein Tumult zu hören. Wulf flüsterte: „Wenn man Schlangen fangen will, muss man auf den Boden klopfen, um sie aufzuscheuchen. Von Zeit zu Zeit wende ich diesen kleinen Trick an. Und nun, meine Herren. Der Dienst ruft! Ich glaube, da warten ein paar zwielichtige Herrschaften im Gardehaus auf mich und wollen mir ihre Herzen ausschütten. Lebt wohl, Meister Slave. Und du, Alrik, es würde mich freuen, dich wieder in Trinsic zu sehen. Peter hat mir berichtet, was du heute auf der Insel der Untoten getan hast. Wir haben hier in Trinsic viel vor, von dem ich heute noch nicht reden will. Aber wir könnten aufgeweckte Burschen wie dich gut brauchen in der Stadt der Paladine.“
Wulf stand auf und ging zur Tür. Wenige hielten seinem strengen Blick stand, mit dem er vor dem Verlassen der Taverne alle im Raum musterte.
„Trinsic kann sich glücklich schätzen, so einen Mann unter seinen Bürgern zu haben. Ich habe das Gefühl, wir werden in Zukunft noch einiges von ihm und dieser Stadt hören“, sprach Slave mehr zu sich als zu mir.
Dann nahm er die Rune vom Tisch auf und drückte sie mir in die Hand. „Lass uns nun zu Bett gehen. Wir wollen morgen sehr früh aufstehen und nach Hause reisen. Ich habe große Lust bekommen, in meiner Schmiede zu arbeiten. Ich bin sicher, deine zweite Reise durch ein Mondtor wird … würdiger werden. Morgen Abend wollen wir dann richtig feiern.“ Er klopfte mir freundschaftlich auf die Schulter. „Und du hast wirklich diese Rune selbst geprägt, Alrik?“
Ich nickte ihm stolz zu.
„Hm, … du hast heute wirklich viel erlebt und das Leben eines Abenteurers geschmeckt. Was denkst du nun darüber?“, fragte der Schmied mit seltsam belegter Stimme.
Meine Gedanken kreisten um das glitzernde Mondtor, die gelbe Stadt mit ihren hohen, wehrhaften Mauern und um die Schlacht gegen die Untoten auf der Insel. Tugendhaftigkeit und Mut hatten sich mit der Urkraft des Bösen gemessen … und waren geschlagen worden. Mir brummte der Kopf von all den Eindrücken, die ich an einem einzigen Tag gesammelt hatte. Für einen kurzen, wirren Moment hatte ich den Wunsch, Slave und seinen Turm zu verlassen. Warum nicht hier in dieser prachtvollen Stadt bleiben und an diesem wunderbaren und aufregenden Leben teilhaben? Es drängte mich, aufzuspringen und in die lichtlosen Wälder und tiefen Verliese voll goldener Schätze und äonenalter Geheimnisse aufzubrechen.
Diese Orte waren bisher nur als sagenhafte Schatten am Horizont meines Lebens aufgeflackert. Aber hier in Trinsic hatte ich den Eindruck, dass diese gefährlichen Gefilde, an denen ein Abenteurer seinen wahren Wert beweisen konnte, nur einen Steinwurf weit entfernt lagen. Ich blickte zum Fenster, ein schwarzes Tor, in dem ich nur das Dunkel der Nacht sah ... und mein eigenes Spiegelbild. Aber dahinter, dahinter lagen sie, die Wunder unserer Welt. Ich brauchte nur die Tür zu durchschreiten und loszuziehen. Weg von meinem alten Leben und weg von … Slave.
Aus meinen Gedanken aufschreckend blickte ich in das ehrliche Gesicht des Schmieds. Ich begriff, dass mein Aufbruch in diese verlockende Welt zugleich einen schmerzhaften Abschied von Slave bedeuten würde. Von einem Mann, den ich achtete, den ich respektierte und der mir fast wie ein Vater geworden war.
Ich fand jetzt keine Worte, die Slaves Frage beantworten konnten. Doch er mochte in meinem Gesicht sehen, dass der Weg des Abenteurers für mich schon in meinem Herzen vorgezeichnet war. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch ich zu jenen wunderbaren Orten aufbrechen würde, um meine Kräfte mit den Mächten der Finsternis zu messen.
Der Schmied seufzte und sprach leise: „Ich weiß, dass mein Weg nichts für dich ist, Alrik. Aus dir wird kein Handwerker oder Händler werden. Dein Blut ist zu heiß, zu ungestüm für ein ruhiges Leben. Ich sehe die Abenteuerlust in deinen Augen glühen. Wie bei deinem Bruder Zoltan und wie bei deinem Vater, als er jung war. Du wirst mich bald verlassen wollen.“
„Aber Meister, wer sagt denn so was? Wer putzt denn dann deinen Turm, wenn ich nicht mehr da bin? Ich kann dich also gar nicht verlassen“, erwiderte ich und grinste breit.
Slave lachte wissend laut auf. „Lass uns eine Abmachung treffen, Alrik. In vielen Jahren werde ich dir eine Frage stellen. Sie wird sehr einfach klingen und lauten: Wer bist du, Alrik Plötzbogen? Dann überdenke dein Leben und was du getan und geleistet hast. Denke über deine Freunde nach. Über eine Familie, die du dann haben wirst, oder auch nicht haben wirst. Über den Ort, den du dein Zuhause nennen wirst. Prüfe dein Gewissen und alles, was du getan hast. Dann wirst du wissen, wer du bist, und ob der Weg des Abenteurers dich glücklich und zufrieden gemacht hat.“ Er sagte das mit großem Ernst.
„Ja, fein, ich stimme dieser Abmachung gerne zu.“
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Drahtzieher und Dunkelmann, Taschenspieler und Mann im Schatten
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Alt 02.02.2020, 09:01   #5
Manina Aura
Zigeunerin
 
Benutzerbild von Manina Aura
 
Registriert seit: Apr 2002
Ort: Westcliff, dank MeneTekel
Beiträge: 108
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Manina stand an der Balkontüre im Gesindehaus von Westcliff und lauschte nach draussen.
Sie wusste, dass dort Harika sass - das Gesicht in die kleinen Hände vergraben...

Sie vermisst sie immer noch so sehr...

Manchmal tat es ihr so weh, das Kind Stunde um Stunde blicklos in die Brandung starren zu sehen und sich an seine Eltern zu erinnern.
Sie würde Andarielle und Wulf niemals ersetzen können, das wurde ihr immer klarer.
Tief einatmend öffnete sie die Türe um nach draussen zu gehen, das Kind zart in den Arm zu nehmen und zu versuchen, sie ein wenig zu trösten...

Komm her Kleines...

(Danke Alrik für die süsse Traurigkeit beim Erinnern an lange vergangene Tage *knuddelschnief*)
__________________
Manina, Hüterin von PutPut, des Trinsicer Ehrenhühnleins
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Alt 03.02.2020, 14:50   #6
Aelcar Skares
Tagedieb
 
Registriert seit: Oct 2014
Beiträge: 29
Und wieder ein Meisterwerk von Alrik (s.o.)...
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Aelcar Skares ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2020, 10:45   #7
Anima Amoris
Pöbeline
 
Registriert seit: Feb 2020
Beiträge: 9
Fortsetzung?

Eine wunderschöne Geschichte, ich hoffe sehr es gibt noch eine Fortsetzung?
__________________
Anima Amoris
DEDICATION
To love and bear; to hope till hope creates
from its own wreck the thing it contemplates.
Anima Amoris ist offline   Mit Zitat antworten
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