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Alt 05.02.2020, 09:27   #1
Medea
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UO Newsletter #45 - Neue Fiktion: Omens

Im neuesten UO Newsletter #45 der vor ein paar Tagen angekommen ist, gab es die neueste Fiktion namens "Omens" zu lesen.

Zitat:
Omen
Von EM Malachi

Die Flammen verzehrten das Pergament, die geschwärzten Ränder spiegeltenn die Stimmung des Paladins wider. Nach fünf gescheiterten Versuchen, seine Gedanken aufzuschreiben, hatte Dupre aufgegeben und seine Ausrüstung fertig gepackt.

Der Soldat hatte seine Pflicht getan. Das Schiff, für das er verantwortlich war, war mit allen Händen in den Hafen zurückgekehrt. Trotz seiner eigenen Verletzungen und Müdigkeit war Dupre an der Verlegung der Schwerverletzten zum Heiler der Stadt beteiligt gewesen. Er hatte dafür gesorgt, dass er nicht anderweitig gebraucht wurde. Vesper war in Sicherheit. Die Bedrohung durch die Piraten war vorüber.

Dupre war auf dem Weg aus seinem Zimmer im Gasthaus, als er die letzte Person traf, die er sehen wollte. Geoffrey warf seinem Freund einen überraschten Blick zu, hielt dann aber eine Rolle Verbandszeug und eine Flasche hoch.

"Ich hatte gehört, dass ihr in euer Zimmer zurückgekehrt war. Ich war besorgt, ihr könntet eine Verletzung haben, um die sich der Heiler nicht kümmern wollte."

Nachdem er seinen Rucksack zurecht gerückt hatte, runzelte Dupre die Stirn. "Ich wollte gerade losziehen."

"Die Stadt nach einer Schlacht zu verlassen, ohne sich auszuruhen oder auch nur einen feierlichen Toast auszusprechen, sieht euch gar nicht ähnlich. Wir haben gewonnen, nicht wahr?"

"Wir haben die Aufgabe erledigt und sind zurückgekommen."

"Was ist los? Was habt ihr da draussen gesehen?"

"Ich will nicht darüber reden. Ihr könnt meinen offiziellen Bericht lesen."

"Wir alle wissen, dass da nichts mehr drin steht. Als euer Freund will ich wissen, was wirklich passiert ist."

Dupre seufzte und legte seinen Rucksack ab. Er nahm Platz, die Flasche von Geoffrey entgegen und trank einen Schluck. "Wo soll ich anfangen? Die See war dunkel mit Jack's Schiffen. Es war schwer zu sagen, wo das Deck war und Leichen anfingen, und die ganze blutige Flotte schrie. Einige der jüngeren Seeleute schienen bereit zu fliehen, aber es gab keinen Ausweg. Ich lieh ihnen die Flasche mit flüssigem Mut, die ich für solche Zeiten aufbewahre."

"Ich weiss, dass solche Magie schrecklich ist, aber ihr müsst während des Sturzes von Trinsic Schlimmeres gesehen haben. Ich erinnere mich, wie ihr die Menschen wieder zusammengebracht habt, als wir die Stadt verliessen."

"Totenbeschwörer bringen meine Haut zum Schreien, aber ich blieb auf die Arbeit konzentriert. Wir taten unser Bestes, um die aufgeblähten Schwimmer abzuwehren, die versuchten, an Bord zu gehen, aber wir wussten, dass wir die Schiffe versenken mussten. Wir waren in Position für eine Breitseite gegen das Flaggschiff, als ich das Gesicht von Shamino sah. Der Kopf unseres Freundes, der sich wie eine Trophäe auf den Bug stützte!"

Geoffrey zog eine Grimasse, aber liess ihn weiterreden.

"Shaminos Kopf schrie nicht wie die anderen. Er sprach mit einer kratzenden Stimme. Er sagte meinen Namen! Es wusste Dinge, die nur der Ranger gewusst hätte. Als unser Kanonenschuss den Kopf ins Wasser schlug und der Kopf unter den Wellen versank, gab es ein letztes schlechtes Omen: 'Sei nicht traurig, nicht mit einem so kurzen Faden.'"

"Es war ein Nekromantentrick, um zu verwirren."

"Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Dies sind unsichere Zeiten für die ganze Welt, aber ich kann mich nicht von Zweifeln leiten lassen. Ich muss es wissen. Selbst wenn mein Leben fast zu Ende ist, muss ich wissen, wo ich gebraucht werde."

"Was habt ihr vor?"

"Es gab eine Seherin, die ich vor Jahren traf, Penumbra. Die Tochter der Finsternis könnte Antworten haben, also werde ich sie finden."

"Ich nehme nicht an, dass der einsame Paladin Verbündete auf seiner Suche braucht?"

Als Dupre den Kopf schüttelte und aufstand, sagte Geoffrey: "Dann eine sichere Reise."
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